Neben naturheilkundlichen oder homöopathische Medikamenten, die den natürlichen Schlafrhythmus wieder herstellen, helfen gegen Schlafprobleme oft ein paar ganz einfache Maßnahmen, die jeder selbst durchführen kann. Oft sind es nur ein paar Umstellungen der Lebensgewohnheiten, die dazu beitragen, die Schlafqualität zu verbessern. Beisiele sind
- Entspannungsübungen oder autogenes Training,
- Vermeidung oder zumindest Reduzierung von belastenden Stresssituationen. Lösungen finden statt verdrängen,
- Gedanken um Sorgen, die einen nicht schlafen lassen, auf den nächsten Tag verschieben (in der Nacht löst man sie sowieso nicht),
- regelmäßige Bewegung, am besten an der frischen Luft: Die physische Anstrengung macht den Kopf frei und den Körper müde,
- Massagen, Sauna und Entspannungsbäder,
- vor dem Schlafengehen beruhigende Musik hören oder einen Spaziergang machen,
- maßvoller Umgang mit Genussmitteln: Kaffee, Tee, Cola und Alkohol können die Schlafqualität beeinträchtigen. Schwere Mahlzeiten am Abend sind tabu,
- einen möglichst regelmäßigen Tagesablauf einhalten.
Und noch ein paar Tipps zur Gestaltung des Schlafzimmers:
- Licht und Lärm von außen abschirmen,
- für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen (empfohlen wird eine Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60 Prozent),
- Stark riechende Pflanzen aus dem Schlafzimmer verbannen,
- Matratzen und Kissen regelmäßig erneuern.