Mehr als 10 Millionen Deutsche leiden an behandlungsbedürftigen Schlafstörungen, medizinisch Insomnie genannt. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich noch sehr viel höher, Experten schätzen sie bis zu 30 Prozent der Bevölkerung.
Einschlafen und Durchschlafen sind notwendig für Körper und Seele, um sich in der nächtlichen Ruhephase zu regenerieren. Schlaflose Nächte führen zu Müdigkeit, mangelnder Konzentration und Gereiztheit am nächsten Tag. Schlafstörungen müssen behandelt werden, wenn Schlafdauer und Schlafqualität über einen längeren Zeitraum ungenügend sind.
Man unterscheidet grob drei Kategorien von Schlafstörungen:
Einschlafstörungen: Die Betroffenen liegen lange wach und können länger als eine halbe Stunde nicht einschlafen.
Durchschlafstörungen: Es dauert länger als 30 Minuten bis man nach einer Schlafunterbrechung wieder einschläft.
Vorzeitiges Erwachen.
Ursachen von Schlafstörungen
Insomnie kann viele Gründe haben. Oft liegen organische Ursachen zugrunde, z. B. Krankheiten mit starken Schmerzen, Diabetes, Schilddrüsen-, Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen, ein Restless-legs-Syndrom oder Schlapnoen. Weitaus häufiger sind es jedoch äußere Einflüsse wie Lärm, störende Lichtquellen, falsche Ernährung, Medikamente oder Alkohol, die die Schlafqualität beeinträchtigen. Aber auch psychische Faktoren wie Depressionen, Angstzustände, Stress in Beruf oder Privatleben oder Nervosität spielen eine wichtige Rolle für eine Insomnie.
Der Leidensdruck für die Betroffen ist oft groß. Der Griff zur „Schlaftablette" ist aber trotzdem nicht zu empfehlen, denn sie haben zum Teil erhebliche Nebenwirkungen. Klassische Schlafmittel basieren auf Wirkstoffen, die den Schlaf erzwingen, aber nicht den normalen Schlafrhythmus wieder herstellen. Die Wirkung hält oft bis in den nächsen Tag hinein an. Man fühlt sich dann benommen und müde. Dieses Phänomen wird auch als „hang-over" bezeichnet. Diese Medikamente verfügen außerdem über ein erhebliches Gewöhnungspotenzial und haben damit ein hohes Risiko einer Arzneimittelabhängigkeit. Eine gesunde Alternative bieten hier naturheilkundliche und homöopathische Medikamente, bei denen kein Abhängigkeitspotenzial besteht und auch keine Gefahr eines hang-overs, da sie durch Entspannung den natürlichen Schlafrhythmus wiederherstellen.