Zungenbrennen

Vitaminmangel

Zungenbrennen tritt oft bei Infektionen der Mundschleimhaut oder bei Eisen- und Vitaminmangel (Vitamin B12) auf. Hormonelle Störungen oder zahnmedizinisch relevante Erkrankungen können auch ursächlich sein. Es gibt zahlreiche Symptome, die mit dem Zungenbrennen einhergehen, u.a.: Kribbeln, Brennen und Jucken sowie Empfindungsstörungen, Geschmacksstörungen oder Wundsein.

Alkoholkrankheit

Alkohol ist neben dem Rauchen die größte Sucht. Man schätzt, dass über 40.000 Menschen in Verbindung mit langfristigem Alkoholgenuss jährlich sterben. Die Grenze zwischen einem „normalen“ Alkoholkonsum und Alkoholismus ist dabei fließend und kann anhand bestimmter definierter Kriterien bestimmt werden. Übermäßiger Alkoholkonsum kann zahlreiche Erkrankungen begünstigen und bringt in vielfältiger Weise berufliche und private Probleme mit sich. Auch im Straßenverkehr spielt Alkohol in Bezug auf die Unfallstatistik eine gravierende negative Rolle. Gerade Jugendliche „entdecken“ Alkohol als eine „normale“ Droge, die sie aus den Alltagsfrustrationen holt.

Mandelentzündung

Die akute Tonsillitis oder Mandelentzündung ist eine ansteckende bakterielle Entzündung der Gaumenmandeln, die meist durch Streptokokken verursacht wird. Vor allem Kinder sind von der bakteriellen Entzündung betroffen. Die Entzündung kommt vor allem im Frühjahr und Winter vor und ist mit Schluckbeschwerden, Fieber und Halsschmerzen verbunden. Kommt es zu chronischen Mandelentzündungen können diese operativ entfernt werden.

Mandelentzündungen bei Kindern

Mandelentzündungen bei Kindern ist die häufigste Ursache für Krankenhausaufenthalte bei Kindern unter 15 Jahren. Mandelentzündungen treten bei Schul- und Vorschulkinder rund fünf Mal im Jahr auf. Typische Krankheitsmerkmale sind: Hals- und Schluckbeschwerden, Lymphknotenschwellungen und Sprechprobleme sowie Fieber. Treten chronische Formen der entzündlichen Rachen- und Gaumenmandeln auf, so muss dies mit dem Arzt besprochen werden. In manchen Fällen ist das operative Entfernen der Mandeln aus medizinischer Sicht sinnvoll.