Oft tritt Verwirrtheit bei älteren Menschen auf. Jedoch verdient dieser Zustand besondere Beachtung, da die psychische Befindlichkeit und die körperliche Verfassung eng zusammen liegen. Oft liegt eine körperliche Ursache vor. Sollte das aber nicht der Fall sein, muss nach psychischen und sozialen Ursachen gesucht werden. Oft zieht dieser Zustand nämlich körperliche Erkrankungen nach sich. Als Ursachen kommen natürlich auch Konflikte oder nicht bewältigte Verluste von nahe stehenden Menschen in Frage.
(VCD) Vocal cord dysfunction
Unter Vocal cord dysfunction versteht man eine anfallsartige Stimmbandfunktionsstörung, die mit plötzlichem Verschluss der normalen Stimmbänder, genauer der Stimmritze, bei Atmen auftritt. Die Atem- oder Luftnot ist so groß, das viele Betroffene Todesangst bekommen. Betroffen sind vor allem junge Frauen zwischen 20-30 Jahren. Die Anfälle dauern oft nur wenige Sekunden oder Minuten haben aber auf die Betroffenen häufig schwere psychische Auswirkungen auf ihr Alltagsverhalten. Oft werden die Anfälle mit Asthma-Anfällen verwechselt.
Alkoholkrankheit
Alkohol ist neben dem Rauchen die größte Sucht. Man schätzt, dass über 40.000 Menschen in Verbindung mit langfristigem Alkoholgenuss jährlich sterben. Die Grenze zwischen einem „normalen“ Alkoholkonsum und Alkoholismus ist dabei fließend und kann anhand bestimmter definierter Kriterien bestimmt werden. Übermäßiger Alkoholkonsum kann zahlreiche Erkrankungen begünstigen und bringt in vielfältiger Weise berufliche und private Probleme mit sich. Auch im Straßenverkehr spielt Alkohol in Bezug auf die Unfallstatistik eine gravierende negative Rolle. Gerade Jugendliche „entdecken“ Alkohol als eine „normale“ Droge, die sie aus den Alltagsfrustrationen holt.
Angst und Panik
Schätzungsweise leiden in Deutschland etwa zehn Prozent der Menschen an behandlungswürdigen Angstzuständen. Angst ist eigentlich etwas normales, da sie schon seit Urzeiten den Menschen vor vermeintlichen Gefahren bewahrt hat. Man spricht von Angst- und/oder Panikerkrankungen, wenn keine rationalen Gründe vorliegen oder Panikattacken ohne besonderen Grund auftreten. Angst kann als ein Stresszustand gesehen werden, der weitreichende körperliche und seelische Erkrankungen nach sich zieht. Werden die krankhaften Ängste nicht behandelt, kann es zu zahlreichen Phobien kommen. Die bekanntesten Phobien sind die Agoraphobie (Platzangst) und die Klaustrophobie (geschlossene Räume). Chronische Angsterkrankungen wie Todesangst, Prüfungsangst oder auch Sexualängste können zu sozialen Problemen führen, die oft einhergehen mit Alkohol- und Drogenmissbrauch.
Autismus
Autismus stellt gerade im frühkindlichen Stadium eine schwere Entwicklungsstörung dar. Frühkindlicher Autismus tritt innerhalb der ersten drei Jahre auf und führt bei den betroffenen Kindern zu schweren Beziehungs- und Kommunikationsdefiziten. Die Kinder vermeiden Körper- und Blickkontakt und kapseln sich völlig von der Außenwelt ab. Einige der typischen Merkmale sind zum Beispiel die leichte Erregbarkeit auf Umwelteinflüsse oder auch eigenartige Bewegungsmuster sowie Ausdrucksstörungen der Mimik, Gestik und der Sprache. Treten die Störungen nach dem dritten Lebensjahr auf und erfüllen nicht alle medizinischen Diagnosekriterien, so spricht man von atypischem Autismus. Es gibt bei der Beurteilung von Autismussymptomen auch Grenzbereiche zu Symptomen anderer phychischer Krankheiten und Fachdiskussionen darüber, wann Autismus vorliegt. Nach internationalen Studien „erkranken“ 4-5 Kinder von 10.000 an Autismus.
Burn-Out-Syndrom
Burn-Out kann man wörtlich übersetzen mit „ausgebrannt“ und ist heute schon lange kein Krankheitsbild mehr, das nur eine typische Managerkrankheit beschreibt, die auf Grund von Überarbeitung auftritt. Das Burn-Out-Syndrom beschreibt eine geistige Leere und individuelle psychische Erschöpfungszustände, einhergehend mit organischen Defiziten. Besonders betroffen sind zum Beispiel Topmanager, Berufssportler, aber auch Ärzte, Lehrer oder vermehrt Frauen, die Beruf und Familie in Einklang bringen müssen sowie immer mehr Jugendliche.
Chagas
Chagas ist eine in Mittel- und Südamerika auftretende Infektionskrankheit, die durch Parasiten verursacht wird. Raubwanzen gehören der Wanzen-Familie an und können auch als Parasiten-Art auftreten. Sie ernähren sich von anderen Insekten, wie zum Beispiel der Stubenfliege, und finden sich deshalb oft in ärmlichen Wohnvierteln. Man schätzt, dass weltweit rund 50.000 Menschen an den Langzeitfolgen der Chagas-Krankheit sterben. Gefährdet von der Infektionskrankheit sind vor allem Säuglinge und Kinder.
Cholesterin
Cholesterin ist ein für Menschen lebenswichtiger biochemischer Naturstoff, der über die Nahrung zugeführt wird oder im Körper in der Leber hergestellt wird. Cholesterin ist u.a. Hauptbestandteil von Plasmamembranen und stabilisiert Zellen. Cholesterin ist maßgebend bei der Bildung von Gallensäure, die wiederum wichtig für die Verdauung bestimmter Speisen ist. Auch bei der Bildung von Vitamin D (Knochenaufbau) und bei wichtigen Hormonbildungen ist Cholesterin beteiligt. Der Transport des schlecht wasserlöslichen Nahrungsfettes wird durch Eiweißbindung über das Blut transportiert. Stei
Chronisches Erschöpfungssyndrom
CFS-Chronic-Fatique-Syndrom oder das chronische Erschöpfungssyndrom wurde lange Zeit unter den Depressionsformen geführt. Heute ist die Krankheit, die vor allem Menschen zwischen 20-40 Jahren betrifft und bei Frauen öfetrs auftaucht als bei Männern, als eigenständiges Krankheitsbild etabliert. In schlimmen Fällen kann es für die Betroffenen zu Behinderungen bei der Arbeit und Privatleben kommen.
Demenz
Unter Demenz versteht man eine geistige Leistungsabschwächung, die mit Defiziten in der Gedächtnisleistung, der Merkfähigkeit oder auch der Sprache und der Motorik einhergeht. Meistens sind ältere Menschen von Demenz betroffen, man spricht dann von Altersdemenz. Vergesslichkeit alleine ist kein Indiz für Demenz. Demenz ist noch nicht in allen Formen ursächlich erforscht, kann aber heute in einem gewissen Umfang therapiert werden. Man schätzt, dass über zehn Prozent der Menschen über 65 Jahren an Altersdemenz leiden.
Durchblutungsstörungen
Durchblutungsstörungen sind eine der Volkskrankheiten der modernen Welt. Durchblutungsstörungen können in zahlreichen Stellen des menschlichen Körpers vorkommen. Akute oder chronische Gefäßerkrankungen können zu den Durchblutungsstörungen führen (Arteriosklerose). In schlimmen Fällen kommt es durch die Durchblutungsstörungen zum Zellsterben oder zu Funktionsstörungen und Schmerzen. Meist führen Faktoren wie: Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck, anomale Blutfettwerte oder auch Diabetes zu Durchblutungsstörungen.
Gehirnentzündung
Gehirnentzündungen werden oft durch Viren oder Bakterien ausgelöst und führen auch in manchen Fällen zu Hirnhautentzündung. Handelt es sich um eine reine Entzündung der Hirnhaut, so wird dieses Krankheitsbild unterschieden und Meningoenzephalitis genannt. Gefährdet sind vor allem Kinder und jüngere Erwachsene und Menschen, die an einer Immunsystemschwäche leiden.
Gehirnerschütterung
Gehirnerschütterungen (Commotio cerebri) kommen in der Regel durch gewaltsame Ereignisse, wie Stürze oder Schläge vor und werden medizinisch, wie Schädel-Hirn-Traumata, nach bestimmten Schweregraden, innerhalb eines speziellen Punktesystems gewertet. Gehirnerschütterungen gehen oft mir einer Bewusstlosigkeit einher und werden auch manchmal mit Schädel-Hirn-Trauma (SHT) assoziiert. Schädel-Hirn-Trauma-Erkrankungen umschreiben Krankheitsbilder, die nicht nur mit reinen Schädelverletzungen einhergehen, sondern auch mit flankierenden Hirnerkrankungen verbunden sind. Jede Gehirnerschütter
Homocystinurie
Die Homocystinurie ist eine angeborene Stoffwechselerkrankung, die dazu führt das ein Stoffwechselprodukt, das Homocystin, nicht ganz abgebaut werden kann. Das Molekül Homocystein, eine Aminosäure, wird dabei im Blut und Urin angereichert. Aminosäuren sind wichtige Bausteine für menschliche Zellen. Menschen, die unter der Krankheit leiden, haben extrem hohe Konzentrationen von Homocystein im Blut und Urin. Auf Grund des Mangels an bestimmten Enzymen wird das toxische Homocystein weniger abgebaut. Typische Symptome der angeborenen Stoffwechselerkrankung sind Thromposen, Empolien oder auch
Malaria
Malaria ist die am häufigsten auftretende Tropenkrankheit. Schätzungen zufolge erkranken rund 300 Millionen Menschen weltweit an Malaria. Es gibt unterschiedliche Erreger und Krankheitsarten der Malaria: Malaria tropica, Malaria tertiana und Malaria quartana. Eine der gefährlichsten Formen ist die Malaria tropica, die in schweren Fällen zum Tod führen kann. Fieberanfälle, die rhythmisch auftauchen, sind für die Tropenkrankheit bezeichnend.
Manisch-depressive Erkrankung
Manisch-depressive Erkrankungen oder auch „Bipolare affektive Störungen“ sind gekennzeichnet von zwei Stimmungspolen, die zwischen Manie und Depression schwanken. Manisch-depressive Erkrankung sind Geschlechterunabhängig und treten oftmals vom zweiten bis dritten Lebensjahrzehnt auf. Der Volksmund umschreibt die Stimmungsschwankungen mit „Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt“. Typisch für die Manisch-depressive Erkrankungen sind Episoden der Betroffen, die von euphorischer Hochstimmung und Rastlosigkeit bis tiefer Depression reichen.
Morbus Menière
Das Morbus Menière Krankheitsbild ist die Summe von Symptomen, die durch den französischen Arzt Prosper Menière, in den 30-iger Jahren des 19. Jahrhunderts beschrieben wurde und zu einem erhöhten Ohreninnendruck führen. Drehschwindel, Übelkeit mit Erbrechen, akute Hördefizite und Ohrengeräusche kennzeichnen das Krankheitsbild Morbus Menière.
Ohnmacht
Ohnmacht oder medizinisch Synkope umschreibt den Zustand einer kurzzeitigen Bewußtlosigkeit, die in der Regel unter einer Minute dauert und durch eine Mangeldurchblutug des Gehirns ausgelöst wird. Ursächlich für die Ohnmacht können unterschiedliche akute oder chronische Erkrankungen sein, die man immer mit dem Arzt besprechen sollte. Ohnmachtsanfälle oder Zusammenbrüche können oft mit Sturzverletzungen einhergehen.
Parkinson-Krankheit
Die Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) ist eine degenerative Erkrankung einiger Gehirnzellen. Die Krankheit wurde erstmals vom englischen Arzt James Parkinson im Jahre 1817 beschrieben. Die Parkinson-Krankheit zählt zu den langsam fortschreitenden neurologischen Erkrankungen. Gerade ältere Männer sind von der Krankheit betroffen. Durch den langsamen Verlust der dopaminproduzierenden Zellen kommt es zum Bewegungsverlust. Typische Symptome sind Muskelstarre, Muskelzittern und Bewegungsarmut.
Plötzlicher Herztod
Der plötzliche Herztod oder Sekundenherztod betrifft rund 100.000 Menschen in Deutschland, vor allem Männer über 60 Jahren. Zum plötzlichen Herztod zählen auch Herzerkrankungen, die innerhalb von 24 Stunden nach einer akuten Herzerkrankung zum Tod führen. Rund 80 Prozent der Betroffenen haben chronische oder vergangene, akute Herzerkrankungen, wie zum Beispiel koronare Herzkrankheiten oder auch lebensbedrohliche Herzinfarkte.
Regulationsstörungen bei Kindern
Die Kommunikation und das Verständnis zwischen Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern und Eltern ist gerade in dieser Entwicklungsphase oft belastend für beide Seiten, zudem ist es eine wichtige Zeit in der psychischen Entwicklung des Kindes. Werden die kommunikativen Signale der Seiten falsch gedeutet, so können seelische Belastungen und Verhaltensstörungen bei Babys und Kindern auftreten, aber auch körperliche Krankheiten und Beschwerden hervorrufen. Bei den betroffenen Kindern kommt es oft zu einer Störung der Affektregulation, die sich durch Schlaf-, Ess- oder Kommunikationsstörungen oder auch starker Erregbarkeit, Unruhe sowie Schreistörungen äußern können.