Unterleibsschmerzen

Chronische Unterleibschmerzen

Unterleibsschmerzen, die oft chronisch sind, treten häufig bei Frauen auf. Nur jeder zehnte Betroffene ist ein Mann. Chronische Unterleibsschmerzen treten vermehrt bei Frauen ab dem 30-ten Lebensjahr auf. Jede dritte Frau, die an Unterleibsschmerzen leidet, ist zwischen 20-30 Jahre. Unterleibsschmerzen äußern sich durch häufige Harnröhren- und Blasenentzündungen, meist durch Infektionen, ungewöhnlichem Drang nach Wasserlassen, auch in der Nacht, Infektionen im Bereich der Schamlippen und am Scheideneingang, Schlafstörungen und Schmerzen nach dem Geschlechtsverkehr. Unterleibsschmerzen bei Männern können in jedem Lebensabschnitt auftreten und vielfältige Ursachen haben. Infektionen der Harnorgane, Prostataleiden, Blinddarmentzündungen oder Darminfektionen können zu Schmerzen im Unterleib führen. Oft sind die Schmerzen mit Schlafstörungen, Kopfschmerzen, krampfartigen Schmerzanfällen, Übelkeit und vermehrtem Drang zum Wasserlassen, vor allem Nachts, verbunden.

Beckenentzündung

Beckenentzündungen stellen eine der häufigsten Unterleiberkrankungen, vor allem bei Frauen dar. Für die Beckenentzündungen gibt es oft keinen erkennbaren Anlass. In vielen Fällen sind sexuell übertragene Infektionen, zum Beispiel Chlamydieninfektionen, ursächlich für die Unterleibserkrankung. Einige Infektionen führen zu chronischen Krankheitsbildern, die mit Unfruchtbarkeit oder stärkeren Tumorneigungen einhergehen.

Blasenentzündung

Eine Harnblasenentzündung oder untere Harnwegsinfektion wird fachärztlich Zystitis genannt. Auf Grund der kürzeren Harnleiter sind Frauen von der Krankheit öfter betroffen, die meist durch bakterielle Infektionen ausgelöst werden. Auch ältere Menschen, die an Prostatavergrößerung leiden unter der Krankheit. Der häufigste Erreger der Blasenentzündung ist der Escherichia coli. Die Flitter- oder Honeymoon-Zystitis ist eine bekannte Form der Blasenentzündung, die vorwiegend bei Frauen mit viel Geschlechtsverkehr auftritt.

Bulimie

Bulimie oder Ess-Brech-Sucht tritt vor allem bei Frauen zwischen 20-30 Jahren auf. In den letzten Jahren sind auch vermehrt junge Männer von der Krankheit betroffen, die wie Alkohol- und Drogenmissbrauch, einer medizinischen Behandlung bedürfen. Heißhunger- und Hungerphasen wechseln sich dabei ab. Meist wird die aufgenommene Nahrung künstlich wieder erbrochen, um das Gewicht zu halten. Eine permanente Auseinandersetzung mit dem Grundthema Essen, ist bezeichnend für das Krankheitsbild. Meist wird die Krankheit aus Schamgefühl vor Verwandten und Freunden geheim gehalten.

Chronisches Erschöpfungssyndrom

CFS-Chronic-Fatique-Syndrom oder das chronische Erschöpfungssyndrom wurde lange Zeit unter den Depressionsformen geführt. Heute ist die Krankheit, die vor allem Menschen zwischen 20-40 Jahren betrifft und bei Frauen öfetrs auftaucht als bei Männern, als eigenständiges Krankheitsbild etabliert. In schlimmen Fällen kann es für die Betroffenen zu Behinderungen bei der Arbeit und Privatleben kommen.

Eierstockzyste

Alle gutartigen Veränderungen am Eierstock, die nach Zysten aussehen oder auch manchmal Tumore genannt werden, finden sich unter der Begrifflichkeit Ovarialzysten. Man unterscheidet zwischen funktionellen Zysten und Retentionszysten, je nach Entstehungsmechanismen. Meist sind es Frauen nach der Pubertät und Frauen nach den Wechseljahren, die an funktionellen Zysten erkranken. Eierstockzysten werden oft durch Hormonstörungen hervorgerufen.

Gebärmutterentzündung

Bestimmte Bakterieninfektionen sind für Gebärmutterentzündungen verantwortlich. Man unterscheidet zwischen der häufigeren Entzündung des Gebärmutterhalses (Zervizitis) und einer Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometritis). Wird die Gebärmutterentzündung nicht behandelt, kommt es oft zu bakteriellen Eileiterentzündungen, die komplizierter sind. Gebärmutterentzündungen können, sofern behandelt, ohne Folgeschädigungen ausheilen.

Harnwegsinfektion

Von Harnwegsinfektionen sind meist, auf Grund der kürzeren Harnröhre, Frauen betroffen. Man unterscheidet zwischen der unteren Harnwegsinfektion, bei der die Harnröhre und Blase betroffen ist und der oberen Harnwegsinfektion des Nierenbeckens. Meist sind Darmbakterien für die Infektion verantwortlich. Auch ältere Männer sind bei Prostataleiden von Harnwegsinfektionen betroffen.

Hodenkrebs

Hodenkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung der Hoden oder versprengten Hodengewebes außerhalb der Hoden, meistens ausgehend vom Keimzellengewebe. Bei Hodenkrebs spricht man deshalb vom Keimzellentumor. Betroffen sind vor allem Männer im Alter von 20-40 Jahren. Bei dieser „Zielgruppe“ stellt der Hodenkrebs die häufigste Krebserkrankung dar. In Deutschland ist die Hodenkrebserkrankung, die ohne Behandlung tödlich enden kann, selten. Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen bei Männern stellt der Hodenkrebs mit zwei Prozent der Krebserkrankungen eher eine seltenere Form des Krebses dar.

Myom

Durch die Stimulans von Östrogenen treten die gutartigen Tumore (Myome) während der Geschlechtsreife auf. Die Tumore treten in den Muskelzellen der Gebärmutter auf. Myome sind die bei Frauen meistauftretenden, gutartigen Tumore, die nur selten Beschwerden auslösen. Eine Behandlung ist meist nur notwendig, wenn die Lage oder die Größe zu Beschwerden wie: verstärkte Regelblutungen, Druckbeschwerden oder Beschwerden beim Wasserlassen auftreten.

Prostatakrebs

Prostatakrebs (Prostatakarzinom) ist ein bösartiger Tumor der Vorsteherdrüse (Prostata). Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste Form der männlichen Krebserkrankungen. Der Krebs kann bis zur Größe einer Kastanie heranwachsen. Die Vorsteherdrüse umgibt ringförmig den oberen Teil der Harnröhre und befindet sich unterhalb der Harnblase. Probleme bei der Blasenentleerung sind bei Prostatakrebspatienten typisch. Mit dem Alter steigt die Gefahr, an Prostata zu erkranken. Jeder zweite Mann ab 80 Jahre hat ein Prostata-Leiden.

Salmonellen

Unter Salmonellose versteht man Salmonellen-Erkrankungen, die häufig in den Sommermonaten auftreten, und durch stabförmige Bakterien ausgelöst werden. Es gibt rund zehn Samonellenarten, die für Erkrankungen des Menschen relevant sind. In Deutschland sind es zwei Salmonellosen, Serovare S. enteritidis und S. typhimurium, die Durchfallerkrankungen verursachen. In den meisten Fällen heilen die Salmonellen-Erkrankungen nach einer Zeit spontan ab. Für Risikogruppen, wie Kleinkinder oder ältere Menschen, können die Salmonellenerkrankungen allerdings gefährlich werden.

Salmonellen

Unter Salmonellose versteht man Salmonellen-Erkrankungen, die häufig in Sommermonaten auftreten und durch stabförmige Bakterien ausgelöst werden. Es gibt rund zehn Salmonellenarten, die für Erkrankungen des Menschen relevant sind. In Deutschland sind es zwei Salmonellosen, Serovare S. enteritidis und S. typhimurium, die Durchfallerkrankungen verursachen. In den meisten Fällen heilen die Salmonellen-Erkrankungen nach einer Zeit spontan ab. Für Risikogruppen, wie Kleinkinder oder ältere Menschen, können die Salmonellenerkrankungen allerdings gefährlich werden.

Syphilis

Syphilis, auch Liebesseuche, Franzosenkrankheit oder französische Pocken genannt, ist eine Geschlechtskrankheit, die in der Regel durch Bakterien (Treponema pallidum) beim Geschlechtsverkehr übertragen wird. Die Krankheit ist schon seit Jahrhunderten bekannt und kann alle Organe schädigen und führt unbehandelt zum Tod. Sie verläuft in unterschiedlichen Stadien. Schwangere Frauen können ihr Kind mit der Geschlechtskrankheit infizieren.

Tripper

Tripper ist eine Geschlechtskrankheit, die beim Geschlechtsverkehr durch Bakterien (Neisseria gonorrhoeae / Gonokokken) übertragen wird. Gerade junge Erwachsene sind von der Krankheit betroffen, die in den letzten Jahren laut Statistik wieder in Deutschland zunimmt. In unserem Kulturkreis war die angeborene Gonorrhoe die häufigste Ursache für Erblindungen bei Kindern.