Sprachstörungen

Sprachzentrum

Sprachstörungen können unterschiedliche Ursachen haben und können in allen sozialen Gruppen auftreten. Körperliche Defizite, mentale oder soziale Faktoren fördern Sprachstörungen. Für die meisten Betroffenen sind Sprachstörungen mit sozialen Einschränkungen und seelischem Leiden im Alltag verbunden.

Alkoholkrankheit

Alkohol ist neben dem Rauchen die größte Sucht. Man schätzt, dass über 40.000 Menschen in Verbindung mit langfristigem Alkoholgenuss jährlich sterben. Die Grenze zwischen einem „normalen“ Alkoholkonsum und Alkoholismus ist dabei fließend und kann anhand bestimmter definierter Kriterien bestimmt werden. Übermäßiger Alkoholkonsum kann zahlreiche Erkrankungen begünstigen und bringt in vielfältiger Weise berufliche und private Probleme mit sich. Auch im Straßenverkehr spielt Alkohol in Bezug auf die Unfallstatistik eine gravierende negative Rolle. Gerade Jugendliche „entdecken“ Alkohol als eine „normale“ Droge, die sie aus den Alltagsfrustrationen holt.

Androgenisierung

Unter Androgenisierung versteht man allgemein die „Vermännlichung“ der Frau auf Grund der verstärkten Wirkung der männlichen Hormone, den Androgenen. Unterschiedliche Faktoren können ursächlich für diesen Prozess verantwortlich sein. Meist sind es bestimmte Tumore oder Enzymdefekte, die diesen Prozess auslösen. Gerade im Leistungssport führt die Einnahme androgenhaltiger Präparate (Anabolika) zur „Vermännlichung“.

Angst und Panik

Schätzungsweise leiden in Deutschland etwa zehn Prozent der Menschen an behandlungswürdigen Angstzuständen. Angst ist eigentlich etwas normales, da sie schon seit Urzeiten den Menschen vor vermeintlichen Gefahren bewahrt hat. Man spricht von Angst- und/oder Panikerkrankungen, wenn keine rationalen Gründe vorliegen oder Panikattacken ohne besonderen Grund auftreten. Angst kann als ein Stresszustand gesehen werden, der weitreichende körperliche und seelische Erkrankungen nach sich zieht. Werden die krankhaften Ängste nicht behandelt, kann es zu zahlreichen Phobien kommen. Die bekanntesten Phobien sind die Agoraphobie (Platzangst) und die Klaustrophobie (geschlossene Räume). Chronische Angsterkrankungen wie Todesangst, Prüfungsangst oder auch Sexualängste können zu sozialen Problemen führen, die oft einhergehen mit Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Artikulationsstörungen

Viele Menschen leiden unter Artikulationsstörungen, bzw. Sprechstörungen, die auf Grund von organischen Schädigungen auftreten. Zu den Artikulationsorganen gehören; Kiefer, Zunge, Lippen und der Gaumen. Oft haben die Betroffenen Probleme bei der Lautbildung oder können bestimmte Laute nicht aussprechen.

Autismus

Autismus stellt gerade im frühkindlichen Stadium eine schwere Entwicklungsstörung dar. Frühkindlicher Autismus tritt innerhalb der ersten drei Jahre auf und führt bei den betroffenen Kindern zu schweren Beziehungs- und Kommunikationsdefiziten. Die Kinder vermeiden Körper- und Blickkontakt und kapseln sich völlig von der Außenwelt ab. Einige der typischen Merkmale sind zum Beispiel die leichte Erregbarkeit auf Umwelteinflüsse oder auch eigenartige Bewegungsmuster sowie Ausdrucksstörungen der Mimik, Gestik und der Sprache. Treten die Störungen nach dem dritten Lebensjahr auf und erfüllen nicht alle medizinischen Diagnosekriterien, so spricht man von atypischem Autismus. Es gibt bei der Beurteilung von Autismussymptomen auch Grenzbereiche zu Symptomen anderer phychischer Krankheiten und Fachdiskussionen darüber, wann Autismus vorliegt. Nach internationalen Studien „erkranken“ 4-5 Kinder von 10.000 an Autismus.

Burn-Out-Syndrom

Burn-Out kann man wörtlich übersetzen mit „ausgebrannt“ und ist heute schon lange kein Krankheitsbild mehr, das nur eine typische Managerkrankheit beschreibt, die auf Grund von Überarbeitung auftritt. Das Burn-Out-Syndrom beschreibt eine geistige Leere und individuelle psychische Erschöpfungszustände, einhergehend mit organischen Defiziten. Besonders betroffen sind zum Beispiel Topmanager, Berufssportler, aber auch Ärzte, Lehrer oder vermehrt Frauen, die Beruf und Familie in Einklang bringen müssen sowie immer mehr Jugendliche.

Cholesterin

Cholesterin ist ein für Menschen lebenswichtiger biochemischer Naturstoff, der über die Nahrung zugeführt wird oder im Körper in der Leber hergestellt wird. Cholesterin ist u.a. Hauptbestandteil von Plasmamembranen und stabilisiert Zellen. Cholesterin ist maßgebend bei der Bildung von Gallensäure, die wiederum wichtig für die Verdauung bestimmter Speisen ist. Auch bei der Bildung von Vitamin D (Knochenaufbau) und bei wichtigen Hormonbildungen ist Cholesterin beteiligt. Der Transport des schlecht wasserlöslichen Nahrungsfettes wird durch Eiweißbindung über das Blut transportiert. Stei

Demenz

Unter Demenz versteht man eine geistige Leistungsabschwächung, die mit Defiziten in der Gedächtnisleistung, der Merkfähigkeit oder auch der Sprache und der Motorik einhergeht. Meistens sind ältere Menschen von Demenz betroffen, man spricht dann von Altersdemenz. Vergesslichkeit alleine ist kein Indiz für Demenz. Demenz ist noch nicht in allen Formen ursächlich erforscht, kann aber heute in einem gewissen Umfang therapiert werden. Man schätzt, dass über zehn Prozent der Menschen über 65 Jahren an Altersdemenz leiden.

Dyskalkulie

Laut Umfragen können bis zu zehn Prozent der Schüler den Matheunterricht nicht inhaltlich nachvollziehen. Kinder mit Dyskalkulie haben Entwicklungsstörungen im Bezug auf das Zahlenverständnis , den Mengen und dem Zusammenhang. Bekannter wie Dyskalkulie ist die Legasthenie. Man spricht bei der Dyskalkulie auch von einer Teilleistungsschwäche im mathematischen Bereich. Im alltäglichen Leben fällt den Kindern viele Dinge schwer, zum Beispiel der Umgang mit Geld oder Verständnis für Uhrzeiten. Wie bei der Legasthenie ist meist die dritte Klasse, die schwierigste Zeit. Werden die schulisch

Gehirnerschütterung

Gehirnerschütterungen (Commotio cerebri) kommen in der Regel durch gewaltsame Ereignisse, wie Stürze oder Schläge vor und werden medizinisch, wie Schädel-Hirn-Traumata, nach bestimmten Schweregraden, innerhalb eines speziellen Punktesystems gewertet. Gehirnerschütterungen gehen oft mir einer Bewusstlosigkeit einher und werden auch manchmal mit Schädel-Hirn-Trauma (SHT) assoziiert. Schädel-Hirn-Trauma-Erkrankungen umschreiben Krankheitsbilder, die nicht nur mit reinen Schädelverletzungen einhergehen, sondern auch mit flankierenden Hirnerkrankungen verbunden sind. Jede Gehirnerschütter

Legasthenie

Unter dem Begriff Legasthenie versteht man Entwicklungsdefizite beim Lesen und Schreiben. Je nach Definition geht man von bis zu zehn Prozent der Gesamtbevölkerung (Deutschland) aus, die unter LRS leiden. Oftmals treten in der Schule nur bestimmte Entwicklungsdefizite auf. Das Kind oder Jugendliche kann durchaus normale schulische Leistungen abrufen, nur in bestimmten Bereichen treten die Defizite auf. Rechenschwächen nennt man zum Dyskalkulie. Ursächlich für Legasthenie sind laut Forschungen genetische Einflußfaktoren oder/und Gehirnentwicklungsstörungen durch bestimmte veränderte Prozesse, die zu Informationsdefiziten im Gehirn führen.

Oberschenkelhalsbruch

Im Halsbereich des Oberschenkelknochens (Femur), der die Kugel im Hüftgelenk trägt, sind Brüche gerade bei älteren Menschen gefürchtet. Vor allem Stürze im Straßenverkehr, bei winterlichen Straßenbedingungen oder beim Sport, führen zum Bruch des Oberschenkelhalses.

Psychogene Aphonie

Bei der Psychogenen Aphonie handelt es sich um eine Stimmerkrankung. Das oft verkannte Krankheitsbild führt zum tonlosen Flüstern, bzw. kann in schweren Fällen dazu führen, das eine vollkommene Stimmlosigkeit eintritt. Von der Psychogenen Aphonie sind vor allem Frauen betroffen.

Schlafkrankheit

Die Schlafkrankheit ist eine Infektionskrankheit, die nur in tropischen Teilen Afrikas auftritt. Übertragen wird die Schlafkrankheit durch die Tsetsefliege. Man unterscheidet zwei Formen der Krankheit, die ostafrikanische und die westafrikanische. Die Infektionskrankheit führt in der Regel zum Tod. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation zufolge, sind bis zu einer halben Million Menschen von der Krankheit betroffen.

Stimmstörungen

Stimmstörungen können ursächlich auf organische oder funktionelle Erkrankungen zurück zu führen sein. Man unterscheidet in funktionelle (Dysphonie / Dysodie), organische, psychologische und hormonelle Stimmstörungen. Unter Dysphonie versteht man Srechstimmstörungen. Dysodie stellt das Krankheitsbild der Singstörungen dar.

Störungen des Sprechablaufes bei Kindern

Stottern ist kein neues modernes Phänomen, sondern war in allen menschlichen Kulturen vorhanden. Stottern kann man definieren mit einem auffallend häufigen Unterbrechen des Redeflusses, das einer individuellen Symptomatik unterliegt und durchaus vielfältigen Formen unterliegt. Stottern und andere auffällige Unterbrachungen im Redefluss, werden unter den Störungen des Sprechablaufes Begrifflich geführt. Das Stammeln ist gehört einer eigenständigen Gruppe der Sprachstörungen an. Die Ursachen für die Störungen sind bisher nicht abschließend erforscht. Es gibt zahlreiche Menschen die S

Unterzucker

Von Hypoglykämie oder Unterzucker spricht man, wenn ein bestimmter Grenzwert (40 mg/dl) unterschritten wird. Unterzucker wird nicht als Krankheit definiert, sondern stellt einen Zustand dar, der mit einer Unterversorgung der Organe mit Glukose einhergeht. Hypoglykämien können aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen auftreten. Der niedrige Blutzuckerspiegel führt vor allem zu Mangelzuständen im Gehirn.