Schluckstörungen sind eine starke Beeinträchtigung für das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden. Meist äußern sich die Beschwerden durch ein Druckgefühl oder Schmerzen im Hals, hinter dem Brustbein oder im Oberbauch. Ursachen für Schluckbeschwerden können Verletzungen und Tumore der Mundhöhle, des Rachens und der Speiseröhre sein. Jedoch führen auch Fehlfunktionen bei zahnärztlichen Problemen, z. B. ein Fehlbiss oder eine Infektion im Mundraum zu diesen Schmerzen bzw. Beschwerden.
Alkoholkrankheit
Alkohol ist neben dem Rauchen die größte Sucht. Man schätzt, dass über 40.000 Menschen in Verbindung mit langfristigem Alkoholgenuss jährlich sterben. Die Grenze zwischen einem „normalen“ Alkoholkonsum und Alkoholismus ist dabei fließend und kann anhand bestimmter definierter Kriterien bestimmt werden. Übermäßiger Alkoholkonsum kann zahlreiche Erkrankungen begünstigen und bringt in vielfältiger Weise berufliche und private Probleme mit sich. Auch im Straßenverkehr spielt Alkohol in Bezug auf die Unfallstatistik eine gravierende negative Rolle. Gerade Jugendliche „entdecken“ Alkohol als eine „normale“ Droge, die sie aus den Alltagsfrustrationen holt.
Diphtherie
Diphtherie ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Schutzimpfungen in den letzten Jahren in den Industrieländern seltener geworden ist. Die Infektionskrankheit kann in jedem Alter auftreten, besonders betroffen sind aber Kinder. Die bakterielle Infektion, die durch die Luft übertragen wird, oder in seltenen Fällen auch durch Schmierinfektion, führt zu Schädigungen der Schleimhäute und anderer Organe auf Grund der Abgabe von Gift und kann in vielen Fällen tödlich verlaufen. Diphtherie ist nach dem Infektionsschutzgesetz in Deutschland meldepflichtig.
Essstörungen
Essstörungen sind gerade bei jungen Frauen ein ernsthafter und gesundheitsschädigender Trend. Wird das Thema „Essen“ zu einem permanenten gedanklichen und emotionalen Thema, einhergehend mit der Verringerung oder Verweigerung der Nahrungsaufnahme, so kann dies zu unterschiedlichen Krankheitsbildern führen. Psychische, körperliche und soziale Probleme können für die Betroffenen ernsthafte Konsequenzen im Alltag haben.
Kehlkopfentzündung
Rund 80 Prozent der Betroffenen, die an Kehlkopfentzündungen leiden, haben chronische Erkrankungen. Chronische Kehlkopferkrankungen bezeichnet man als chronische Laryngitiden. Seltener treten Kehlkopferkrankungen akut auf (Akute Laryngitiden). Bekanntestes Symptom für Kehlkopferkrankungen ist die Heiserkeit.
Kehlkopfkrebs
Kehlkopfkrebs betritt vor allem Männer im fünften bis siebten Lebensjahrzehnt und stellt die häufigste bösartige Krebserkrankung innerhalb der HNO-Medizin dar. Vor allem Raucher sind betroffen. Chronische Entzündungen des Kehlkopfes (chronische Laryngitiden) führen oft zum Kehlkopftumor. Kehlkopfkrebs tritt zunehmend auch ohne Konsumbedingte Risikofaktoren auf und betrifft immer mehr Frauen und Erwachsene im jüngeren Alter. In schweren Fällen kann die Krebserkrankung tödlich enden.
Regulationsstörungen bei Kindern
Die Kommunikation und das Verständnis zwischen Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern und Eltern ist gerade in dieser Entwicklungsphase oft belastend für beide Seiten, zudem ist es eine wichtige Zeit in der psychischen Entwicklung des Kindes. Werden die kommunikativen Signale der Seiten falsch gedeutet, so können seelische Belastungen und Verhaltensstörungen bei Babys und Kindern auftreten, aber auch körperliche Krankheiten und Beschwerden hervorrufen. Bei den betroffenen Kindern kommt es oft zu einer Störung der Affektregulation, die sich durch Schlaf-, Ess- oder Kommunikationsstörungen oder auch starker Erregbarkeit, Unruhe sowie Schreistörungen äußern können.