Rückenschmerzen

Bewegungsapparat

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit der modernen Welt, von denen alle Menschen betroffen sind. Rückenschmerzen sind ursächlich auf einen Mangel an Bewegung und falsche Körperhaltung bei sitzenden Tätigkeiten zurückzuführen. In den meisten Fällen können Rückenschmerzen durch eine Stärkung des Stütz- und Bewegungsapparates behoben werden. Bei chronischen Erkrankungen, zum Beispiel Rheuma, können sehr starke Schmerzen über einen längeren Zeitraum auftreten. Verbunden mit Rückenschmerzen sind meist Gelenk- und Muskelbeschwerden.

Adnexitis

Unter dem Begriff Adnexitis werden Entzündungen des Anhanggebildes verstanden. Adnexe oder das Anhanggebilde umschreibt medizinisch meist die Eierstöcke und Eileiter. Unter männlichen Adnexe bezeichnet man Samenleiter und -bläschen, Prostatadrüse und Nebenhoden. Es gibt unterschiedliche Begriffe für Entzündungen der Organe des kleinen Beckens, die unter der Überbegrifflichkeit „Pelvic inflammatory disease" (PID) fallen. Davon können die Eileiter, Eierstöcke oder Gebärmutter betroffen sein.

Akutes Nierenversagen

Akutes Nierenversagen (Akute Niereninsuffizienz) tritt ein, wenn die Niere in ihrer Funktion beschädigt ist und giftige Harninhaltsstoffe nicht mehr ausscheiden kann. Ein solches akutes Nierenversagen kommt oft nach Unfällen, Operationen oder auch nach Verbrennungen auf und stellt einen medizinischen Notfall dar. Das Nierenversagen kann sich über Stunden oder Tage entwickeln. Die Nierenfunktion ist in der Regel rückbildungsfähig (reversibel).

Alkoholkrankheit

Alkohol ist neben dem Rauchen die größte Sucht. Man schätzt, dass über 40.000 Menschen in Verbindung mit langfristigem Alkoholgenuss jährlich sterben. Die Grenze zwischen einem „normalen“ Alkoholkonsum und Alkoholismus ist dabei fließend und kann anhand bestimmter definierter Kriterien bestimmt werden. Übermäßiger Alkoholkonsum kann zahlreiche Erkrankungen begünstigen und bringt in vielfältiger Weise berufliche und private Probleme mit sich. Auch im Straßenverkehr spielt Alkohol in Bezug auf die Unfallstatistik eine gravierende negative Rolle. Gerade Jugendliche „entdecken“ Alkohol als eine „normale“ Droge, die sie aus den Alltagsfrustrationen holt.

Angst und Panik

Schätzungsweise leiden in Deutschland etwa zehn Prozent der Menschen an behandlungswürdigen Angstzuständen. Angst ist eigentlich etwas normales, da sie schon seit Urzeiten den Menschen vor vermeintlichen Gefahren bewahrt hat. Man spricht von Angst- und/oder Panikerkrankungen, wenn keine rationalen Gründe vorliegen oder Panikattacken ohne besonderen Grund auftreten. Angst kann als ein Stresszustand gesehen werden, der weitreichende körperliche und seelische Erkrankungen nach sich zieht. Werden die krankhaften Ängste nicht behandelt, kann es zu zahlreichen Phobien kommen. Die bekanntesten Phobien sind die Agoraphobie (Platzangst) und die Klaustrophobie (geschlossene Räume). Chronische Angsterkrankungen wie Todesangst, Prüfungsangst oder auch Sexualängste können zu sozialen Problemen führen, die oft einhergehen mit Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Bandscheibenvorfall

Unter einem Bandscheibenvorfall oder auch Diskusprolaps genannt, versteht man akute oder auf Grund von chronischen Fehl- und Überbelastungen bedingte Gewebeaustritte aus dem Gallertkern der Bandscheiben, die durch einen Faserring umgeben sind, was dazu führt, dass die ausgetretene Masse auf die umliegenden Nerven drückt. Bandscheibenvorfälle, die mit Schmerzen, Gefühlstörungen oder Lähmungserscheinungen einhergehen, kommen vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule vor. Unter Bandscheibenvorwölbungen versteht man, wenn sich das Bandscheibengewebe ohne die Zerstörung des schützenden

Blasenentzündung

Eine Harnblasenentzündung oder untere Harnwegsinfektion wird fachärztlich Zystitis genannt. Auf Grund der kürzeren Harnleiter sind Frauen von der Krankheit öfter betroffen, die meist durch bakterielle Infektionen ausgelöst werden. Auch ältere Menschen, die an Prostatavergrößerung leiden unter der Krankheit. Der häufigste Erreger der Blasenentzündung ist der Escherichia coli. Die Flitter- oder Honeymoon-Zystitis ist eine bekannte Form der Blasenentzündung, die vorwiegend bei Frauen mit viel Geschlechtsverkehr auftritt.

Chlamydien-Infektion

Chlamydien-Infektionen sind bakterielle Infektionen der Geschlechtsorgane, die unterschiedliche Erkrankungen zur Folge haben können. Der Erreger kann Bindehautentzündungen, Geschlechtskrankheiten, Nasennebenhöhlen und Lungenentzündungen hervorrufen.

Eierstockzyste

Alle gutartigen Veränderungen am Eierstock, die nach Zysten aussehen oder auch manchmal Tumore genannt werden, finden sich unter der Begrifflichkeit Ovarialzysten. Man unterscheidet zwischen funktionellen Zysten und Retentionszysten, je nach Entstehungsmechanismen. Meist sind es Frauen nach der Pubertät und Frauen nach den Wechseljahren, die an funktionellen Zysten erkranken. Eierstockzysten werden oft durch Hormonstörungen hervorgerufen.

Erschöpfung

Erschöpfung und Müdigkeit sind gerade in der modernen Welt immer wieder auftretende Symptome. Die körperlichen und geistigen Erschöpfungen betreffen vor allem Frauen mit Familie. Zu den Symptomen, die am meisten auftreten, gehören: Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Antriebs- und Freudlosigkeit. Einhergehen erhöhte Infektionsrisiken und psychische Begleiterscheinungen wie Depressionen. Bei CMS spricht man von chronischen Müdigkeitssyndromen.

Kreuzschmerzen

Lumbago oder Kreuzschmerzen gehören zu den in Deutschland meist verbreiteten Krankheitsbildern. Jeder zweite Deutsche hat mindestens einmal im Jahr Kreuzschmerzen. Kreuzschmerzen treten zwischen dem unteren Rippenwirbel und dem Gesäß auf. Betroffen ist meist die Lenden- und Kreuzbeinregion. Tritt ein schlagartiger starker und stechender Schmerz auf, verbunden mit Lähmungsgefühlen, Bewegungssperren oder Haltungsdefiziten, so spricht man vom Hexenschuss, der sich vom Ischiasleiden unterscheidet. Im Gegensatz zum Ischiassyndrom kommen die Symptome nicht von eigentlichen Nervenwurzelreizungen.

Morbus Bechterew

Unter der Krankheit Morbus Bechterew versteht man eine chronisch-rheumatische Erkrankung, meist der Wirbelsäule, die entzündlich ist und häufig bei jungen Männern auftaucht. Chronische und schmerzhafte Entzündungen treten oft in der unteren Wirbelsäule auf und führen in den weiteren Stadien zu Versteifungen an der Wirbelsäule. Entzündliche Veränderungen, die meist nach einer gewissen Zeit wieder nachlassen, treten oft an den Knie-und Ellenbogengelenken auf. Betroffen sind auch Herz und Augen.

Morbus Scheuermann

Morbus Scheuermann ist eine der häufigsten Wirbelsäulenerkrankungen, die meist bei männlichen Jugendlichen auftritt. Es handelt sich dabei um eine wachstumsbedingte Erkrankung mit Wachstumsstörungen an den Wirbelkörpern und im Bandscheibenraum, die mit einer Rundrückenbildung im Brustwirbelbereich einhergeht. Ursächlich können erbliche Faktoren sein oder mechanische Beanspruchung, Fehlbelastungen sowie Stoffwechselstörungen.

Nackenschmerzen

Nackenschmerzen (steifer Hals) haben rund 60 Prozent der Deutschen zumindest einmal im Jahr. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Meist sind Verspannungen, zum Beispiel bei überwiegend sitzender Tätigkeit sowie Verkrampfungen in der Halsmuskulatur, für Nackenschmerzen verantwortlich. Unter einem steifen Hals versteht man, wenn die Hals- und Schultermuskulatur steif wird und sich der Kopf nur noch unter Schmerzen bewegen lässt.

Rheuma

Rheuma steht als Überbegriff für alle Krankheiten des Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Gelenkkapseln, Muskulatur, Bänder und Sehnen. Rund 400 Krankheiten fallen unter den Begriff Rheuma. Die Ursachen und Krankheitssymptome können sehr unterschiedlich sein. Das Krankheitsbild Rheuma wird inzwischen auch auf Erkrankungen des Bindegewebes und somit auf alle Organe angewandt. Rheumatische Erkrankungen können in jedem Alter auftauchen, selbst bei Kleinkindern.

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Man unterscheidet Rückenschmerzen in akute, zeitweilige, wiederkehrende und chronische Rückenschmerzen. Zahlreiche Symptome können bei Rückenschmerzen auftauchen: Nackenschmerzen, Schulterschmerzen, Ischiasbeschwerden oder Schmerzen beim Bücken. Gelenk- und Bandscheibenschädigungen, die oft durch Abnutzungserscheinungen bedingt sind, können im Bereich der Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule zu schmerzhaften und teilweise chronischen Symptomen führen. Chronische Rückenschmerzen werden als solche definiert, wenn die Symptome länger als 12 Wochen anhalten.

Schultergelenkentzündung

Schultergelenkentzündungen oder auch Schultersteifen kommen vor allem bei Menschen ab dem 50-ten Lebensjahr häufig vor und sind mit schmerzhaften Bewegungsdefiziten der Schulter verbunden. Rund zehn Prozent der Deutschen leiden unter den Schulterbewegungseinschränkungen. Entzündungen der Muskeln, Schleimbeutel, Sehnen und Bänder sowie Verkalkungen, auf Grund von chronischen Erkrankungen, können die Ursache sein.

Schultergelenksprengung

Sind die Kapseln und Bänder des Schultereckgelenks, zum Beispiel durch einen Sturz beim Sport, vollständig zerrissen, so spricht man von einer Schultereckgelenkssprengung, die in verschiedene Grade der Verletzung eingeteilt werden können. Es gibt unterschiedliche konservative und operative Behandlungsmethoden je nach Verletzungsbild.

Schulterluxation

Schulterluxaktion steht für die Verrenkung des Schultergelenks, die Folge eines traumatischen Unfallereignisses sein kann, oder auf Grund von anlagebedingten Schädigungen auftreten kann. Bei der anlagebedingten, habituellen Schulterluxaktion können gewöhnliche Bewegungen dazu führen, dass das Schultergelenk wiederholt herausspringt. Häufige Schulterluxationen treten beim Handball auf.

Spastische Bronchitis

In Deutschland leidet rund jedes vierte Kind vorübergehend an der Krankheit. Die spastische Bronchitis wird der akuten Bronchitis zugeordnet. Die Zuordnung, zum Beispiel in Anfangsstadien der Asthma bronchiale, fällt auf Grund der ähnlichen Symptome und Beschwerden manchmal schwer. Bei der obstruktiven oder spastischen Bronchitis handelt es sich um Infektionen durch Viren oder seltener Bakterien, die Bronchialschleimhautentzündungen hervorrufen. Es handelt sich deshalb bei der spastischen Bronchitis um einen einmaligen akuten Bronchitisinfekt.

Spitzfuß

Der Spitzfuß wird umgangssprachlich auch Pferdefuß genannt und ist eine Fehlstellung des Fußes, die durch einen Fersenhochstand und eine Beugung des Fußes in Richtung der Fußsohle gekennzeichnet ist, dabei berührt lediglich der Fußballen den Boden. Viele Patienten leiden unter dieser krankhaften Fußstellung, da die natürliche Abrollbewegung gestört ist und die Stabilität beim Stehen und Gehen sehr eingeschränkt wird.