Herzklopfen

Brustschmerzen

Herzklopfen kann natürliche Gründe haben, zum Beispiel durch den Konsum von zuviel Kaffee, oder es kann auf bestimmte Grunderkrankungen zurückzuführen sein. Meist liegen die Ursachen in starken Blutdruckschwankungen (Blutdruckabfall), Funktionsstörungen der Schilddrüse (Überfunktion) oder auch den Wechseljahressymptomen oder Angstzuständen. Meist gehen starke Anfälle von Herzklopfen mit Angstzuständen einher und Herz-Kreislaufproblemen.

Angina Pectoris

Angina Pectoris oder auch Herzenge genannt bezeichnet einen Herzschmerz, der seinen Ursprung in Durchblutungsstörungen des Herzens hat. Die Erkrankung der Herzkranzgefäße nennt man KHK, Koronare Herzkrankheit. Eine Minderversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff führt bei den Betroffenen zu Atemnot, Engegefühle im Brustkorb und Beklemmungsgefühle. Beim Herzinfarkt werden Teile des Herzens teilweise nicht mit Blut und Sauerstoff versorgt.

Angst und Panik

Schätzungsweise leiden in Deutschland etwa zehn Prozent der Menschen an behandlungswürdigen Angstzuständen. Angst ist eigentlich etwas normales, da sie schon seit Urzeiten den Menschen vor vermeintlichen Gefahren bewahrt hat. Man spricht von Angst- und/oder Panikerkrankungen, wenn keine rationalen Gründe vorliegen oder Panikattacken ohne besonderen Grund auftreten. Angst kann als ein Stresszustand gesehen werden, der weitreichende körperliche und seelische Erkrankungen nach sich zieht. Werden die krankhaften Ängste nicht behandelt, kann es zu zahlreichen Phobien kommen. Die bekanntesten Phobien sind die Agoraphobie (Platzangst) und die Klaustrophobie (geschlossene Räume). Chronische Angsterkrankungen wie Todesangst, Prüfungsangst oder auch Sexualängste können zu sozialen Problemen führen, die oft einhergehen mit Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Atem- und Luftnot

Atemnot oder Luftnot nennt man auch Dyspnoe und betrifft Menschen, die schon nach leichter Belastung an Luftmangel leiden. Bei der Ruhedyspnoe tritt die Atemnot schon im Ruhezustand auf. Bei der sog. Orthopnoe muss der Patient aufrecht sitzend Luft holen. Erstickungsangst und starke Beklemmungsgefühle sowie Lufthunger, erschwertes Ein- und Ausatmen sind typische Symptome der Dyspnoe.

Bluthochdruck

Bluthochdruck, oder auch Hypertonie genannt, ist eine Volkskrankheit. Man spricht von Bluthochdruck, wenn der systolische Wert über 140 mmHg und der diastolische Wert über 90 mmHg liegt. Mit Hypertonie ist im allgemeinen die arterielle Hypertonie gemeint. Da Bluthochdruck oft spät erkannt wird, steigt das Risiko, an Herz- oder Nierenleiden zu erkranken. Es gibt Schätzungen, dass alleine in Deutschland jährlich rund 400.000 Menschen an den Symptomen des Bluthochdrucks sterben.

Cholesterin

Cholesterin ist ein für Menschen lebenswichtiger biochemischer Naturstoff, der über die Nahrung zugeführt wird oder im Körper in der Leber hergestellt wird. Cholesterin ist u.a. Hauptbestandteil von Plasmamembranen und stabilisiert Zellen. Cholesterin ist maßgebend bei der Bildung von Gallensäure, die wiederum wichtig für die Verdauung bestimmter Speisen ist. Auch bei der Bildung von Vitamin D (Knochenaufbau) und bei wichtigen Hormonbildungen ist Cholesterin beteiligt. Der Transport des schlecht wasserlöslichen Nahrungsfettes wird durch Eiweißbindung über das Blut transportiert. Stei

Chronisch obstruktive Bronchitis / Lungenemphysem

Hinter der allgemein unbekannten Fachbezeichnung steckt eine Volkskrankheit, die rund drei bis fünf Millionen Menschen in Deutschland betrifft. Es handelt sich dabei um zwei Krankheiten, die chronisch obstruktive Bronchitis und die Lungenemphysem, die die gleichen typischen Symptome hervorrufen. Merkmale der Erkrankungen sind Luftstrombehinderungen beim Ausatmen. Dies hat zur Folge, dass sich chronische Atemnot und so genannte „Überblähungen“ sowie Husten mit schleimigen Auswürfen entwickeln. Rauchen ist der Risikofaktor Nummer Eins.

Herzbeutelentzündung

Der Herzbeutel ist die äußere Gewebeschicht des Herzes. Man nennt diese Herzgewebeschicht auch Perikard. Diese äußere Schicht des Herzes schützt nicht nur vor äußerlichen Einflüssen, sondern schützt auch vor Überdehnung. Bei der Herzbeutelentzündung unterscheidet man zwischen primärer und sekundärer Perikarditis. In der primären Form sind es bakterielle Infektionen, die zu Herzbeutelentzündungen führen. Von einer sekundären Perikarditis spricht man, wenn keine Herzschädigungen ursächlich für die Herzbeutelentzündungen sind.

Herzinfarkt

In Deutschland erleiden über eine halbe Million Menschen einen Herzinfarkt. Der Herzinfarkt (Myokardinfakt) stellt eine lebensbedrohliche Herzerkrankung dar, bei dem durch Verschluss eines Herzkranzgefäßes Teile des Herzmuskels absterben. Grund sind Durchblutungsstörungen, die in der Regel länger als 20 Minuten bestehen. Wird das Herzkranzgefäß nicht wieder aktiviert, stirbt der durch das Herzkranzgefäß abhängende Herzmuskel.

Herzmuskelerkrankungen

Entzündungen des Herzmuskels können durch Virusinfektionen oder bakteriellen Infektionen verursacht werden. Von der Erkrankung kann der Herzmuskel und der Herzbeutel betroffen sein. Auf Grund der Herzmuskelerkrankungen kommt es zu Kontraktionsdefiziten, die sich im Leistungsabfall bzw. der Herzschwäche zeigen. In einigen Fällen führen die Herzmuskelerkrankungen zu tödlichen Herzschwächen.

Heuschnupfen

Wie bei vielen anderen Allergien löst Heuschnupfen die gleichen entzündlichen Vorgänge im Körper aus. Schleimhautentzündungen im Nasen-Rachenraum können sich auf die Bronchien ausweiten. (s. Asthma bronchiale) Besonders bestimmte Pollenarten, Hausstaub und Tierhaare können eine Allergie auslösen. In den vergangenen Jahren sind es vermehrt Lebensmittel und Umweltfaktoren, wie Autoabgase, die Allergien fördern.

Hitzschlag

Gerade bei älteren Menschen führt feucht-heißes Klima zum Hitzschlag oder Hitzekollaps. Durch Überbelastung oder zu langen Aufenthalt in der Sonne, kann es zu Regulationsstörungen der Körpertemperatur kommen. Kühlt sich der Körper auf Grund dessen nicht mehr ab, so kommt es zum Hitzschlag oder dem Hitzekollaps. Der Hitzschlag ist die schwerste Form und stellt einen ärztlichen Notfall dar.

Insektenstiche

Vor allem Bienenstiche in den Sommermonaten können, insbesondere bei mehreren Bienenstichen, akute allergische Reaktionen auslösen. In Deutschland sind es vor allem Bienen- und Wespenstiche, die unter den Sammelbegriff Insektenstiche fallen, aber auch Stiche von Bremsen, Mücken oder Ameisen können sehr unangenehm sein.

Lungenentzündung

Von einer Lungenentzündung spricht man bei akuten oder chronischen Entzündungen des Lungengewebes oder der Atemwege im Bereich des Brustraums. Ursächlich für die Lungenentzündungen können bakterielle und virale Infektionen sein oder auch Pilzinfektionen, Röntgenstrahlschäden sowie Vergiftungen. Lungenentzündungen sind weltweit die häufigste Todesursache bei Infektionen. Besonders sind von den weltweit tödlichen Lungeninfektionen Kinder unter fünf Jahren betroffen. Man unterscheidet in verschiedene Arten der Lungenentzündung, je nachdem welche Teile der Organe betroffen sind sowie

Plötzlicher Herztod

Der plötzliche Herztod oder Sekundenherztod betrifft rund 100.000 Menschen in Deutschland, vor allem Männer über 60 Jahren. Zum plötzlichen Herztod zählen auch Herzerkrankungen, die innerhalb von 24 Stunden nach einer akuten Herzerkrankung zum Tod führen. Rund 80 Prozent der Betroffenen haben chronische oder vergangene, akute Herzerkrankungen, wie zum Beispiel koronare Herzkrankheiten oder auch lebensbedrohliche Herzinfarkte.

SARS

SARS bedeutet “Severe Acute Respiratory Syndrome” und stellt eine Virusinfektion dar, die 2003 ins öffentliche Licht trat. Die Erkrankung soll ihren Ursprung in China bzw. Hongkong haben. Auch in anderen asiatischen Ländern und Kanada wurden solche Fälle bekannt. Eine Ende 2002 in Gauangdong grassierende Epidemie mit atypischen Lungenentzündungen wurde als erste typische SARS-Epidemie von der Weltgesundheitsorganisation Monate später als Ausbruchsherd der Krankheit erachtet. Die Region ist auf Grund der teilweisen mangelnden hygienischen Verhältnisse und der Bevölkerungsdichte als Keimzelle für Infektionskrankheiten bekannt.

Schlafapnoe

Unter Schlafapnoe versteht man Atemstillstände, die während des Schlafens auftreten. Von Atemstillständen, die in der Nacht auftreten, sind viele Menschen betroffen. Männer sind von der Krankheit öfter betroffen als Frauen. Besonders bei übergewichtigen Menschen setzt der nächtliche Atemstillstand besonders oft ein. Von einem Schlafapnoe-Syndrom spricht man, wenn die Atemstillstände über einen längeren Zeitraum auftreten und zehn Mal in der Nacht über zehn Sekunden auftauchen. In sehr schweren Fällen kann dies über zwanzig Mal passieren. Der Behandlungsbedarf bei Schlafapnoe wird

Vorhofflimmern

Herzrhythmusstörungen können von den Herzkammern ausgehen oder von den Vorhöfen der Herzkammern. In Deutschland sind über 600.000 Menschen von Vorhofflimmern betroffen. Betroffen sind vor allem Menschen über 65 Jahren. Das Risiko, an Vorhofflimmern zu erkranken, steigt statistisch mit zunehmenden Lebensjahrzehnten.