Hautknötchen

Hautschädigungen

Es gibt zahlreiche verschiedene Erkrankungen oder Symptome, die zu Knoten an der Haut führen können. Diese Erkrankungen können gut- oder bösartig sein und sollten immer mit dem Arzt abgeklärt werden. Einige vermeidliche Krankheitsbilder, die zu Hautknötchen führen können, sind: Tuberkulose, Krätze, Hautkrebs, Akne, Warzen oder Neurodermitis. In manchen Fällen können die Hautknoten mit eitrigen und juckenden, bakteriellen Entzündungen verbunden sein.

Akne

Akne (Akne vulgaris) ist eine Krankheit, die in der Pubertät auftritt und die häufigste Hauterkrankung unserer Zeit ist. Jungen sind davon mehr betroffen als Mädchen. Meist handelt es sich um Entzündungen der Talgdrüsen, in seltenen Fällen sind die Schweißdrüsen davon betroffen (Acne inversa). Insbesondere die männlichen Geschlechtshormone (Androgene) sind für die Krankheit verantwortlich.

Allergie

Allergie ist eine Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte Fremdstoffe, die in der Umwelt vorkommen. Der Begriff Allergie kommt aus dem griechischen und heißt übersetzt "Fremdreaktion". Der Begriff "Allergie" wurde im Jahr 1906 vom Wiener Kinderarzt Freiherr Clemens von Pirquet ins Leben gerufen. Der Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) schätzt, dass die Industriekrankheit Allergie inzwischen jeden dritten Menschen befallen hat. Die Überreaktion auf solche vom Körper abgewehrte Stoffe nennt der Fachmann "überschießend".

Basalzell-Hautkrebs

Der Basalzell-Hautkrebs ist der häufigste Hauttumor, der im zentralen Europa auftaucht. Kennzeichnend für den Hauttumor ist die mangelnde Fähigkeit sich über Metastasen im Körper auszubreiten. Der Basalzell-Krebs wird auch umgangssprachlich „heller Krebs“ genannt, im Gegensatz zum „schwarzen Krebs“, der auch seltener vorkommt. Ursächlich sind genetische Dispositionen und Sonnenstrahlenschädigungen.

Brustkrebs

Brustkrebs, auch Mammakarzinom genannt, ist ein bösartiger Tumor, der von Epithel-Zellen der Drüsenläppchen oder von den Milchgängen ausgehen kann. Die Gefahr, an Brustkrebs zu erkranken, wächst mit zunehmendem Alter. Brustkrebs ist die häufigste Krebsform bei Frauen.

Dreitagefieber

Dreitagefieber ist eine Infektionskrankheit, die fast alle Kinder bis zum zweiten Lebensjahr durchgemacht haben und die durch das typische dreitägige Fieber und den einhergehenden Hautausschlag gekennzeichnet ist. Die Infektion ist meist harmlos und manchmal für das Kind unangenehm. Impfungen gegen das Dreitagefieber gibt es nicht.

Flussblindheit

Vor allem in tropischen Regionen Afrikas und Lateinamerikas werden schädliche Fadenwürmer von der Kriebelmücke auf den Menschen übertragen. Die Wurmlarven entwickeln sich im menschlichen Körper und nisten sich vor allem in der Unterhaut ein. Gerade in der Nähe von tropischen Flüssen und Gewässern treten die Kriebelmücken auf.

Krätze

Krätze ist der umgangssprachliche Begriff für die Krankheit Skabies. Bei Menschen wird die Krankheit durch die Krätzemilbe verursacht. Scarbies wird durch körperlichen Kontakt übertragen und tritt deshalb oft dort auf, wo viele Menschen eng zusammenleben. Der juckende Hautausschlag der Infektion tritt meist erst nach Wochen der Ansteckung auf. Das Ansteckungsrisiko ist gerade in Schulen und Kindergärten am höchsten.

Lichten ruber

Unter Lichten ruber (planus) oder der Knötchenflechte versteht man Erkrankungen der Haut und der Schleimhäute, die gehäuft zwischen dem 30-ten und 60-ten Lebensjahr auftauchen und verbunden sind mit kleinen rötlichen, bräunlichen Knötchen an typischen Körperstellen, wie zum Beispiel Handgelenkbeugen, Unterarme oder im Intimbereich.

Milzbrand

Milzbrand oder auch Anthrax genannt, ist eine Infektionskrankheit, die in Industrieländern eher selten auftritt. Für die Infektionskrankheit ist der Erreger Bacillus anthracis verantwortlich. Menschen, die sich mit Milzbrand infizieren, sind davon hauptsächlich in warmen Ländern betroffen, wo intensive Tierhaltung (Schweine, Rinder etc.) betrieben wird. Milzbrand wird deshalb als Berufskrankheit bezeichnet. Milzbrand ist eine meldepflichtige Krankheit.

Regulationsstörungen bei Kindern

Die Kommunikation und das Verständnis zwischen Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern und Eltern ist gerade in dieser Entwicklungsphase oft belastend für beide Seiten, zudem ist es eine wichtige Zeit in der psychischen Entwicklung des Kindes. Werden die kommunikativen Signale der Seiten falsch gedeutet, so können seelische Belastungen und Verhaltensstörungen bei Babys und Kindern auftreten, aber auch körperliche Krankheiten und Beschwerden hervorrufen. Bei den betroffenen Kindern kommt es oft zu einer Störung der Affektregulation, die sich durch Schlaf-, Ess- oder Kommunikationsstörungen oder auch starker Erregbarkeit, Unruhe sowie Schreistörungen äußern können.

Ringelröteln

Die durch bestimmte Viren ausgelöste Krankheit kommt relativ selten vor und betrifft vor allem Klein- und Schulkinder. Wie bei anderen Viruserkrankungen, die im Kindesalter auftreten, besteht, bei erfolgreicher Therapie, im späteren Lebensalter eine Immunität gegen die Viren. Auf Grund dessen, dass der Virus nur selten auftritt, besteht eine eingeschränkte Immunität bei Erwachsenen. Typisch für Ringelröteln sind die Hautausschläge.

Schwarzer Hautkrebs

Unter schwarzem Hautkrebs versteht man bösartige Tumore, die vor allem von den pigmentbildenden Zellen ausgehen. In selteneren Fällen kann schwarzer Hautkrebs auch auf den Schleimhäuten, den Aderhäuten der Augen oder von den Hirnhäuten ausgehen. Oft sind Menschen betroffen, die einen helleren Hauttyp haben und sich teilweise schon in der Kindheit starker UV-Strahlung ausgesetzt haben.

Syphilis

Syphilis, auch Liebesseuche, Franzosenkrankheit oder französische Pocken genannt, ist eine Geschlechtskrankheit, die in der Regel durch Bakterien (Treponema pallidum) beim Geschlechtsverkehr übertragen wird. Die Krankheit ist schon seit Jahrhunderten bekannt und kann alle Organe schädigen und führt unbehandelt zum Tod. Sie verläuft in unterschiedlichen Stadien. Schwangere Frauen können ihr Kind mit der Geschlechtskrankheit infizieren.