Haarausfall

Glatze

Man unterscheidet beim Haarausfall zwischen gesteigertem Haarausfall und abnormem und sichtbarem Haarausfall. Haarausfall kann auf Grund von erblichen Faktoren oder hormonellen Umstellungen (DHT Hormon) oder Störungen auftreten In der Regel ist bei Haarausfall die Haarwachstumsphase eingeschränkt, so dass kein sichtbares Haarwachstum entsteht. Die entzündlichen Haarwachstumserkrankungen können in jedem Alter auftreten und haben meist nur seelische Auswirkungen auf die Betroffenen.

AIDS

Die Abkürzung AIDS steht für „Acquired Immune Deficiency Syndrome“ und ist eine in Folge von Infektionen mit dem „Human Immunodefiency Virus“ (HIV) auftretende Störung des Immunsystems. Der Virus wird durch Geschlechtsverkehr oder infiziertes Blut übertragen. Aids wurde erst im Dezember 1981 erkannt. Seit dieser Zeit sind rund 36 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. (Quelle: WHO 2005) Nach Erhebungen der WHO sind bis ins Jahr 2005 rund 2,8 Millionen Menschen an der Immunschwächekrankheit gestorben. Dem Virologen Luc Montagnier gelang es 1983 als Erstem, das Virus zu isolieren. Woher das Virus kommt ist bis heute unklar. Man nimmt an, dass der HIV-Virus ein Verwandter des SIV-Virus ist, der an Primaten festgestellt wurde. Wissenschaftler vermuten, dass das Virus zuerst in Westafrika auftauchte, möglich wäre auch die Übertragung vom Schimpansen auf den Menschen in anderen Gebieten Afrikas wie Kamerun.

Haarausfall

Haarausfall betrifft Millionen von Frauen und Männern. Man unterscheidet zwischen einem gesteigerten Haarausfall (Effluvium) und dem eigentlichen Haarausfall (Alopezie), bei dem täglich mehr als 100 Haare ausfallen und sichtbar mehr Haare verloren gehen als nachwachsen. Rund 40 Prozent der Deutschen verlieren am Tag mehr als 100 Haare. Als Alopezie wird der Zustand bezeichnet, bei dem rund 60 Prozent der Haare verloren gehen.

Hautpilzerkrankungen mit Fadenpilzen

Hautpilzerkankungen, oder auch Dermatophytosen genannt, werden vor allem von Tieren auf den Menschen übertragen (Zoonosen), bzw. von Mensch zu Mensch oder durch gegenständlichen Kontakt. Bestimmte Gattungen von Fadenpilzen lösen unter anderem die Mikrosporie und Trichophytie aus. Von den Pilzerkrankungen sind die Haut und die Haare betroffen. Die Pilzerkrankungen gehen einher mit entzündlichen und juckenden Ausschlägen sowie mit Haarausfall in den befallenen Regionen.

Hoden- und Nebenhodenentzündung

Man unterscheidet zwischen einer Hodenentzündung (Orchitis) und einer Entzündung der Nebenhoden (Epididymitis). Meist handelt es sich um Infektionskrankheiten durch Bakterien oder Viren. Vor allem männliche Personen, die nach der Pubertät an speziellen Formen von Mumps erkranken, leiden an Hodenentzündungen und nachfolgend oft an Nebenhodenentzündungen. Nebenhodenentzündungen sind oft mit bakteriellen Infektionen der Harnwege verbunden.

Testosteronmangel

Testosteron ist ein wichtiges männliches Hormon zur Entwicklung und Bildung der Geschlechtsorgane. Testosteron, das in den Hoden gebildet wird und sich über das Blutsystem verteilt, wirkt sich auch auf die Muskelbildung, die Spermienproduktion oder den typischen Bartwuchs aus. Testosteron wirkt sich aber auch auf Stimmungen und Verhaltensweisen aus, die vom Gehirn gesteuert werden und zum Beispiel den Sextrieb stimulieren. Der Testosteronanteil nimmt im Alter ab und kann zu den typischen Wechseljahressymptomen bei Männern führen. Die künstliche Testosteronzugabe, ohne ärztliche Rücksprache, kann zur schwerwiegenden Krankheiten führen.