Ursachen für Brustkorbschmerzen sind oft Herzkrankheiten, Einreißen der Speiseröhre, Entzündungen oder Erkrankungen der Lunge oder der Atemwege. Risikofaktoren gibt es bei Menschen die rauchen, Bluthochdruck haben, zuckerkrank sind oder Übergewicht haben. Die Schmerzen sind stechend oder bohrend und sehr stark. Die Patienten leiden dann oft an Atemnot oder Panikattacken.
(VCD) Vocal cord dysfunction
Unter Vocal cord dysfunction versteht man eine anfallsartige Stimmbandfunktionsstörung, die mit plötzlichem Verschluss der normalen Stimmbänder, genauer der Stimmritze, bei Atmen auftritt. Die Atem- oder Luftnot ist so groß, das viele Betroffene Todesangst bekommen. Betroffen sind vor allem junge Frauen zwischen 20-30 Jahren. Die Anfälle dauern oft nur wenige Sekunden oder Minuten haben aber auf die Betroffenen häufig schwere psychische Auswirkungen auf ihr Alltagsverhalten. Oft werden die Anfälle mit Asthma-Anfällen verwechselt.
Akute Bronchitis
Eine Entzündung der größeren, verzweigten Atemwege (Bronchien) bezeichnet man als akute Bronchitis. Meist geht diese mit starkem Husten und einer starken Schleimproduktion einher. Vor allem im Frühjahr und Herbst tritt die Erkältungskrankheit auf. Unter Tranchebronchitis versteht man die Einbeziehung der betroffenen Luftröhre.
Angina Pectoris
Angina Pectoris oder auch Herzenge genannt bezeichnet einen Herzschmerz, der seinen Ursprung in Durchblutungsstörungen des Herzens hat. Die Erkrankung der Herzkranzgefäße nennt man KHK, Koronare Herzkrankheit. Eine Minderversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff führt bei den Betroffenen zu Atemnot, Engegefühle im Brustkorb und Beklemmungsgefühle. Beim Herzinfarkt werden Teile des Herzens teilweise nicht mit Blut und Sauerstoff versorgt.
Angst und Panik
Schätzungsweise leiden in Deutschland etwa zehn Prozent der Menschen an behandlungswürdigen Angstzuständen. Angst ist eigentlich etwas normales, da sie schon seit Urzeiten den Menschen vor vermeintlichen Gefahren bewahrt hat. Man spricht von Angst- und/oder Panikerkrankungen, wenn keine rationalen Gründe vorliegen oder Panikattacken ohne besonderen Grund auftreten. Angst kann als ein Stresszustand gesehen werden, der weitreichende körperliche und seelische Erkrankungen nach sich zieht. Werden die krankhaften Ängste nicht behandelt, kann es zu zahlreichen Phobien kommen. Die bekanntesten Phobien sind die Agoraphobie (Platzangst) und die Klaustrophobie (geschlossene Räume). Chronische Angsterkrankungen wie Todesangst, Prüfungsangst oder auch Sexualängste können zu sozialen Problemen führen, die oft einhergehen mit Alkohol- und Drogenmissbrauch.
Arterienverkalkung
Arterienverkalkung (Arteriosklerose) ist eine Krankheit, die mit zunehmendem Alter auftritt. Blutfette, Bindegewebe oder Kalk lagern sich in den Gefäßwänden der Arterien ab. Die Gefäßwände verengen und verkalken sich, dies führt dazu, dass das Blut nicht mehr richtig fließen kann. Herzinfarkte und Schlaganfälle können die Folge sein. Das Risiko der Arterienverkalkung ist sowohl von den Anlagen abhängig, als auch von der Ernährung und dem Lebenswandel.
Asthma
Asthma bronchiale, auch vereinfacht Asthma genannt, ist eine chronische und entzündliche Erkrankung der Luftröhrenäste (Bronchien). In den Atemwegen reagieren die Schleimhäute krankhaft auf verschiedene Reize und es kommt zu Atemnot und Hustenanfällen. Die bronchiale Hyperreaktivität führt zu einer Überempfindlichkeit der Atemwege und zu Entzündungen. Asthma bronchiale betrifft alle Altersklassen, vor allem aber Kinder unter zehn Jahren.
Atem- und Luftnot
Atemnot oder Luftnot nennt man auch Dyspnoe und betrifft Menschen, die schon nach leichter Belastung an Luftmangel leiden. Bei der Ruhedyspnoe tritt die Atemnot schon im Ruhezustand auf. Bei der sog. Orthopnoe muss der Patient aufrecht sitzend Luft holen. Erstickungsangst und starke Beklemmungsgefühle sowie Lufthunger, erschwertes Ein- und Ausatmen sind typische Symptome der Dyspnoe.
Autismus
Autismus stellt gerade im frühkindlichen Stadium eine schwere Entwicklungsstörung dar. Frühkindlicher Autismus tritt innerhalb der ersten drei Jahre auf und führt bei den betroffenen Kindern zu schweren Beziehungs- und Kommunikationsdefiziten. Die Kinder vermeiden Körper- und Blickkontakt und kapseln sich völlig von der Außenwelt ab. Einige der typischen Merkmale sind zum Beispiel die leichte Erregbarkeit auf Umwelteinflüsse oder auch eigenartige Bewegungsmuster sowie Ausdrucksstörungen der Mimik, Gestik und der Sprache. Treten die Störungen nach dem dritten Lebensjahr auf und erfüllen nicht alle medizinischen Diagnosekriterien, so spricht man von atypischem Autismus. Es gibt bei der Beurteilung von Autismussymptomen auch Grenzbereiche zu Symptomen anderer phychischer Krankheiten und Fachdiskussionen darüber, wann Autismus vorliegt. Nach internationalen Studien „erkranken“ 4-5 Kinder von 10.000 an Autismus.
Bluthochdruck
Bluthochdruck, oder auch Hypertonie genannt, ist eine Volkskrankheit. Man spricht von Bluthochdruck, wenn der systolische Wert über 140 mmHg und der diastolische Wert über 90 mmHg liegt. Mit Hypertonie ist im allgemeinen die arterielle Hypertonie gemeint. Da Bluthochdruck oft spät erkannt wird, steigt das Risiko, an Herz- oder Nierenleiden zu erkranken. Es gibt Schätzungen, dass alleine in Deutschland jährlich rund 400.000 Menschen an den Symptomen des Bluthochdrucks sterben.
Burn-Out-Syndrom
Burn-Out kann man wörtlich übersetzen mit „ausgebrannt“ und ist heute schon lange kein Krankheitsbild mehr, das nur eine typische Managerkrankheit beschreibt, die auf Grund von Überarbeitung auftritt. Das Burn-Out-Syndrom beschreibt eine geistige Leere und individuelle psychische Erschöpfungszustände, einhergehend mit organischen Defiziten. Besonders betroffen sind zum Beispiel Topmanager, Berufssportler, aber auch Ärzte, Lehrer oder vermehrt Frauen, die Beruf und Familie in Einklang bringen müssen sowie immer mehr Jugendliche.
Chronische Bronchitis
Chronische Bronchitis ist eine chronische Erkrankung der Atemwege und betrifft vor allem die Zielgruppe von Männern im vierten Lebensjahrzehnt. Infektionen der Atemwege sind als Ursache ebenso maßgebend wie das Rauchen oder Umweltschädigungen. Unter chronischen Leiden versteht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das regelmäßige Auftreten von Reizhusten und Schleimbildungen über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten in zwei darauffolgenden Jahren.
Chronisches Erschöpfungssyndrom
CFS-Chronic-Fatique-Syndrom oder das chronische Erschöpfungssyndrom wurde lange Zeit unter den Depressionsformen geführt. Heute ist die Krankheit, die vor allem Menschen zwischen 20-40 Jahren betrifft und bei Frauen öfetrs auftaucht als bei Männern, als eigenständiges Krankheitsbild etabliert. In schlimmen Fällen kann es für die Betroffenen zu Behinderungen bei der Arbeit und Privatleben kommen.
Down-Syndrom
Das Down-Syndrom umschreibt die weltweit häufigste Form von Chromosomstörungen, die Krankheiten verursachen. Man schätzt, dass weltweit rund fünf Millionen Menschen mit der Chromosomstörung leben und alle drei Minuten ein Baby mit dem Down-Syndrom auf die Welt kommt. Bei den Betroffenen handelt es sich um Menschen, die ein Chromosom in ihren Zellen mehr haben, als „normale“ Menschen, nämlich 47 statt 46 Chromosomen. Vor allem das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden. Menschen mit dem Down-Syndrom gab es wohl in jeder Zeit. Es gibt 3000 Jahre alte Zeugnisse von Ton- und Steinfiguren. Der englische Arzt John Langdon Down, beschrieb als erster das Syndrom im Jahr 1866. Charakteristisch ist das Erscheinungsbild der Kinder in Bezug auf die Kopfform, mit einem flachen Gesicht, schrägen Lidachsen oder kleinen Ohren. Die geistigen und körperlichen Entwicklungen sind zurückgeblieben und es treten bei den betroffenen Kindern öfter organische Schäden auf.
Dreitagefieber
Dreitagefieber ist eine Infektionskrankheit, die fast alle Kinder bis zum zweiten Lebensjahr durchgemacht haben und die durch das typische dreitägige Fieber und den einhergehenden Hautausschlag gekennzeichnet ist. Die Infektion ist meist harmlos und manchmal für das Kind unangenehm. Impfungen gegen das Dreitagefieber gibt es nicht.
Durchblutungsstörungen
Durchblutungsstörungen sind eine der Volkskrankheiten der modernen Welt. Durchblutungsstörungen können in zahlreichen Stellen des menschlichen Körpers vorkommen. Akute oder chronische Gefäßerkrankungen können zu den Durchblutungsstörungen führen (Arteriosklerose). In schlimmen Fällen kommt es durch die Durchblutungsstörungen zum Zellsterben oder zu Funktionsstörungen und Schmerzen. Meist führen Faktoren wie: Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck, anomale Blutfettwerte oder auch Diabetes zu Durchblutungsstörungen.
Erschöpfung
Erschöpfung und Müdigkeit sind gerade in der modernen Welt immer wieder auftretende Symptome. Die körperlichen und geistigen Erschöpfungen betreffen vor allem Frauen mit Familie. Zu den Symptomen, die am meisten auftreten, gehören: Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Antriebs- und Freudlosigkeit. Einhergehen erhöhte Infektionsrisiken und psychische Begleiterscheinungen wie Depressionen. Bei CMS spricht man von chronischen Müdigkeitssyndromen.
Herzbeutelentzündung
Der Herzbeutel ist die äußere Gewebeschicht des Herzes. Man nennt diese Herzgewebeschicht auch Perikard. Diese äußere Schicht des Herzes schützt nicht nur vor äußerlichen Einflüssen, sondern schützt auch vor Überdehnung. Bei der Herzbeutelentzündung unterscheidet man zwischen primärer und sekundärer Perikarditis. In der primären Form sind es bakterielle Infektionen, die zu Herzbeutelentzündungen führen. Von einer sekundären Perikarditis spricht man, wenn keine Herzschädigungen ursächlich für die Herzbeutelentzündungen sind.
Herzmuskelerkrankungen
Entzündungen des Herzmuskels können durch Virusinfektionen oder bakteriellen Infektionen verursacht werden. Von der Erkrankung kann der Herzmuskel und der Herzbeutel betroffen sein. Auf Grund der Herzmuskelerkrankungen kommt es zu Kontraktionsdefiziten, die sich im Leistungsabfall bzw. der Herzschwäche zeigen. In einigen Fällen führen die Herzmuskelerkrankungen zu tödlichen Herzschwächen.
Keuchhusten
Pertussis oder im deutschen Sprachgebrauch auch Keuchhusten genannt, ist eine durch Bakterien übertragene Infektionskrankheit, die früh erkannt gute Heilungsprognosen hat. Die bakterielle Infektionskrankheit ist hoch ansteckend und wird über die Luft übertragen. Besonders Neugeborene sind von der Infektionskrankheit betroffen, die die Schleimhäute des Rachens und der Bronchien befällt und in schweren Fällen tödliche Komplikationen mit sich bringen kann. Keuchhusten kommt öfter bei Mädchen vor.
Lungenembolie
Unter Lungenembolie versteht man die Verstopfung bzw. Festsetzung von Blutgerinnsel (Thrombosen) in Blutgefäßen der Lunge. Von den mitgenommenen Blutgerinnseln, die meistens von den Beinvenen über das Herz transportiert werden, ist die Lunge oft betroffen. Durch das Blutgerinnsel in den arteriellen Blutgefäßen (Blutarterienembolie) der Lunge, kommt es zu Blut- und Nährstoffdefiziten in den betroffenen Blutgefäßen.