Thrombose - Verschluss von Blutgefäßen durch Blutgerinnsel
Definition
Unter dem Krankheitsbild Thrombose versteht man den Verschluss von Blutgefäßen durch Blutgerinnsel (Thrombus). Gerade in den Beinvenen tauchen oft Thrombosen auf. Männer erleiden öfter Thrombosen als Frauen. Löst sich das Blutgerinnsel aus den Beinen und wandert, so können Schädigungen des Herzens und anderer Organe vorkommen. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Herzinfarkt kommen.
Ursache
Erbliche Vorschädigungen finden sich bei jedem zweiten Patient. Es gibt zahlreiche Faktoren, die zu einer Thrombose führen können, hauptsächlich die Verlangsamung des Blutstroms sowie Veränderungen in der Blutzusammensetzung oder auch Gefäßwandveränderungen.
Symptome
Thrombosen an den Armen und oberflächlichen Beinvenen sind zumeist schmerzhaft. Es kann zu Schwellungen der Beine kommen, meist in den Waden. Thrombosen im tieferen Venensystem der Beine sind meist nicht mit schmerzhaften Symptomen verbunden.
Diagnose
Zur Diagnose dient die Röntgenuntersuchung, bei der ein Kontrastmittel gespritzt wird. Auch mit Hilfe von Ultraschalluntersuchungen können Thrombosen lokalisiert werden.
Therapie
Um den Blutfluss wieder zu gewährleisten und das Blutgerinnsel aufzulösen, werden spezielle Medikamente eingesetzt (Thrombolyse). In einigen Fällen ist es notwendig, das Blutgerinnsel operativ zu entfernen oder Bypässe zu legen.
Prävention
Der Wirkstoff Heparin hemmt die Blutgerinnung. Rauchen, Übergewicht oder Pille fördern das Thromboserisiko.
Zuletzt bearbeitet: 24.05.2008
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